Unsere Studienreise – belletrISTRISCH

16 November 2015

Das Geo-/Bio-Profil „Lost in Space“ unter Frau Hermanns und Frau Zahrtes Obhut begab sich auf seine Studienreise nach Istrien, Kroatien.

Studienreise – belletrISTRISCH

Die eigentliche Reise begann dann mit einer entspannten Stadttour. Wir sahen uns auch das dort befindliche Amphitheater an und das war, wie auch im Wort schon enthalten ist, der Hit. Doch soll die Reise nicht nur entspannt sein, an Spannung und Aufregung darf es logischerweise auch nicht mangeln.

Die nächsten Tage waren gespickt mit lehrreichen Ereignissen, die zugleich zu unterhalten wussten. Wir besuchten eine „blaue“ (meeresbiologische) Schule, in der auch geschnorchelt wurde, was uns einen tieferen Einblick in das Ökosystem „Adria“ gewährte, wortwörtlich. Daraufhin erwartete uns ein Museum, damit es uns möglich wurde, Flora und Fauna ebendieses Ökosystems detailreicher erfahren zu dürfen. Unterdessen verwandelte sich einer der Schüler für einen Moment in eine Schildkröte. Diese spielen in diesem Museum eine besondere Rolle, da das Museum sich engagiert, gefährdete Exemplare zu retten, pflegen und anschließend genesen wieder in ihre Heimat zu entlassen. Um dem Gewässer mehr Aufmerksamkeit zu schenken, verbrachten wir nicht nur jeden Abend an dessen Stränden, sondern auch einen ganzen Tag an dem Kap „Kamenjak“; unvergleichliche Anblicke.

Zu guter Letzt unternahmen wir eine Wanderung in den Bergen Istriens und tourten durch eine weitere Stadt. Diese gibt es zwar so schon seit dem Mittelalter, lässt jedoch trotzdem selbst die heutigen Megacities alt aussehen, denn sie hat diesen gewissen Flair.

Einen herzerwärmenden Abschluss fand unser dortiger Aufenthalt mit der Volljährigkeit eines Klassenkameraden. Diesem war die Freude in den Augen anzusehen, direkt hinter seiner „18“-Brille. Um jedoch neben der Freude (welche den folgenden Punkt nicht ausschließt) noch Bildung zu erfahren, war es uns gestattet kleine Präsentationen zu den lokalen geographischen und biologischen Gegebenheiten zu halten.

Doch auch die schönste Zeit neigt sich einem Ende zu, so auch die unsere, die nicht geworden wäre, wie sie geworden ist, hätten wir nicht unseren Busfahrer Micha gehabt, der uns hinfuhr, wo es nur nötig war und sich vollends auf uns eingelassen hat; dies ermöglichte ein Klima, wie es sonst nicht vorkommt.