Jugend und Wirtschaft in Frankfurt am Main im Frühling 2016

Die diesjährigen Projektteilnehmer von „Jugend und Wirtschaft“ fuhren am 21.03 und 22.03 in die Mainmetropole Frankfurt am Main.

03 April 2016

Ziel des Lernen am außerschulischen Lernortes war der Besuch der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Journalistin Lisa Becker stellte nach einem kurzen Imagefilm über den Zeitungsverlag die grundlegenden Anforderungen an einen Wirtschaftsartikel im selbigen Ressort vor. In der Simulation einer Redaktionssitzung der Wirtschaftsberichterstatter konnten die Schülerinnen und Schüler des Projektes genau nachvollziehen, wie die Seiten der Wirtschaft und Finanzen entstehen. Im Anschluss würdigte die Journalistin die Leistung von Louisa D. und besprach die Artikelentwürfe der Projektteilnehmer. Dieses Feedback ist höchst hilfreich, um die Perspektive der Leser des Wirtschaftsteil noch genauer zu verstehen.

Ich fand es toll die Möglichkeit zu erhalten die Redaktion der F.A.Z. zu besuchen und hautnah mitzuerleben in welchem Arbeitsklima die Redakteure arbeiten und wie ein großes Unternehmen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aufgebaut ist. Sehr interessant war zu sehen, wie ein Artikel und eine Seite im Ressort der Zeitung gestaltet wird, wie hoch der Arbeitsaufwand ist und welche einzelnen Stationen durchlaufen werden müssen bis es zur Fertigstellung kommt.

Durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung wurde der Transfer zur Druckerei ermöglicht. Zwei Auszubildende des Verlags zeigten den Schülerinnen und Schüler einzelne Stationen in der Druckerei. Dabei wurde deutlich, wie die Zeitung entsteht.

Überraschend war, dass trotz der vielen einzelnen Prozesse, den die Zeitung während ihres Druckes durchläuft, der gesamte Zeitungsdruck erstaunlich schnell verläuft. Das gesamte System in der Druckerei ist sehr ausgeklügelt und arbeitet effektiv und schnell. Die Dimensionen der Druckerei waren auch beeindruckend. Die Größe der Druckerei macht es möglich mehrere Zeitungen in riesigen Mengen gleichzeitig zu drucken

Im Anschluss waren alle sehr hungrig. Geschlossen gingen wir in ein indisches Restaurant und ließen den Abend ausklingen.

In einem schönen Ambiente und mit einer sehr gastfreundlichen Bedienung haben wir ein gutes Essen genossen. Die Gruppengröße war für den gesamten Ausflug perfekt und somit konnte auch während des Abendessens einer guten und entspannten Unterhaltung nichts im Weg stehen.

Am nächsten Morgen erstrahlte das Bankenviertel durch die Morgensonne, welches unser Dienstagsziel war. Durch die Planung und Organisation der Projektteilnehmer ging es zunächst auf den Main Tower, der mit seinen 200 Metern Höhe eine hervorragende Aussicht rund auf die Mainstadt bot.

Auf 200m Höhe erhielten wir einen tollen Panoramablick über Frankfurt. Da wir nur sehr kurz in Frankfurt waren und nicht alle Teile der Stadt besichtigen konnten, war dies eine tolle Möglichkeit, um einen Rundumblick von Frankfurt zu erhalten. Wir erhielten einen guten auf die verschiedenen Stadttele und die Architektur der Häuser.

Der Walk durch das Bankenviertel war mit Gesprächen rund um Themen wie Bargeldversorgung. Währungspolitik und die Situation deutscher Banken in der heutigen Zeit gefüllt. An der Euroskulptur von dem Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl. erkundigten wir einige Aspekte rund um die Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen und die derzeitige EZB-Politik. Der Besuch der Commerzbank erfühlte uns mit Stauen, sahen wir doch einen Riesensaurier. Die Commerzbank unterstützt den Umbau des Senckenberg Museum und hat ein interaktives Spiel zur Erkennung von Gemeinsamkeiten von Lebewesen im Foyer in Frankfurt am Mail stehen.

Es war ein toller Abschluss, die Stadt während eines schönen Spaziergangs mit Sonnenschein zu erleben. Trotz sehr begrenzter Zeit haben wir viel gesehen. Auch die Gruppe hat gut zusammengepasst und war sehr harmonisch. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, es wurde viel gelacht und ich hatte viel Spaß. Allgemein war es ein tolles Erlebnis!