Arizona 2017

07 Mai 2017

Dieses Jahr waren wir die 18 glücklichen Auserwählten des 11. Jahrgangs, die die Möglichkeit hatten, gemeinsam mit Frau Schweinhuber und Frau Carstens an der über zwanzig-jährigen Tradition des USA-Austausches mit unserer Partnerschule Red Mountain High in Mesa, Arizona, teilzunehmen.

Arizona 2017

Das 24-tägige Abenteuer fing um 7 Uhr am Hamburger Flughafen an. Aufgeregt und mit vollgepackten Koffern, einer riesigen Vorfreude, einem Kilo Haribos und ähnlichen Gastgeschenken sagten wir unseren Familien, Freunden und dem guten deutschen Brot “Tschüss” und traten den Flug an. Mit Zwischenlandungen in Frankfurt und in Washington waren wir fast 20 Stunden unterwegs. Abgesehen davon, dass drei von uns bei der Grenzüberschreitung zu genaueren Kontrollen mit teils seltsamen Fragen eingeladen wurden, verlief alles reibungslos und die Zeit verging unerwartet schnell (was wahrscheinlich am Filmmarathon und vielem Essen im Flugzeug lag).
Erschöpft aber zufrieden in Phoenix angekommen, wurden wir sehr warmherzig von unseren Gastfamilien empfangen.
Für viele von uns war es das erste Mal Stehen auf amerikanischem Boden und Einatmen der amerikanischen Luft und diese warme Abendluft kündigte den Beginn einer der wunderschönsten Zeit unserer Leben an…
Nachdem alle Koffer verteilt worden waren, sind alle todmüde nach Hause gefahren. Dort angekommen, sind wir mit gutem amerikanischem Essen empfangen worden und mit einem vollen Bauch ins Bett gefallen. Nach einem langen und erholsamen Schlaf ist man sich bei einem typisch amerikanischen Frühstück mit der Gastfamilie näher gekommen. Ab da an war jede Aufregung verschwunden und man hat sich wie zuhause gefühlt.
Wir kamen im amerikanischen Schulalltag an und unternahmen auch als Gruppe in der Freizeit einiges: Wir besichtigten ein Baseballstadion, das Heard Museum in Phoenix und spielten Lasertag. Außerdem unternahmen wir mit allen Gastfamilien zusammen eine Wanderung zu der „Wind Cave“, wieder unten angekommen grillten wir dann noch. So verging die erste Zeit dort wie im Fluge.
Mitten in den “spring breaks” sind wir als ganze Gruppe von Phoenix mit dem Bus bis zum Grand Canyon gefahren. Am ersten Tag haben wir im Hotel eingecheckt und uns am Abend den Sonnenuntergang angeschaut. Es ist schon besonders, wenn man oben am Rand des Canyons sitzt und den roten Stein von der untergehenden Sonne glühen sieht.
Am zweiten Tag stand die Wanderung an. Wir sind oben als Gruppe gestartet, doch wie es nun mal so ist, hat so jeder sein eigenes Tempo, doch man hat sich immer wieder bei kleinen Aussichtspunkten gesehen. Als es dann alle zu einem der größeren Punkte geschafft hatten, auch die mit der schlimmsten Höhenangst, haben wir Fotos gemacht und sind nach einiger Zeit wieder aufgebrochen. Die einen weiter in den Canyon hinein, die anderen wieder
hinauf.
Am folgenden Tag sind wir dann zum Monument Valley weitergereist, sind dort mit einer Jeep Tour durch die Steinformationen gefahren und haben die skurrilsten Steine gesehen.
Eine weitere Canyon Tour haben wir am allerletzten Tag der Reise noch durch den Canyon de Celly gemacht und haben einiges über den dort ansässigen Stamm, die Navajo, gelernt.
Nach dieser Tour hatten wir, wieder in Pheonix angekommen, noch ein paar Tage Spring Break mit unseren Gastfamilien. Die letzte Woche waren wir dann wieder in der Schule und hatten am letzten Schultag noch einen Sporttag, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging. Es war für uns alle eine besondere Zeit, die wir alle nicht so schnell wieder vergessen werden.