Alles für die Kunst

30 Oktober 2014

Krk

Alles für die Kunst – unsere Reise vom 22.09 bis zum 26.09 nach Krk begann eigentlich ziemlich entspannt. Zeichnen war für uns als Kunstprofil ja nichts neues und mit geübtem Auge, sicherem Strich und Bleistiftstärke B und weicher machten wir uns mit Krks schiefen Gebeäuden vertraut.

Selbst wenn esmal nicht so wurde wie man wollte – “Scheiß drauf, ist Kunst” wurde schnell zum Leitsatz und Motto.

Kurz, für diese Zeit lebten alle in Harmonie. Doch alles veränderte sich, als das Monster des Mismuts und der Frustration auf uns los gelassen wirde, besser bekannt als Aquarell. “Wie soll ich denn bitte flächig und mit Lücken malen?!”, “Viel zu viel Farbe viel zu wenig Wasser”, “Mehr Schatten” und “Ich kann Ocker nicht mehr sehen” gehörten zu unseren wild diskutierten Themen und vermischten sich mit dem “Ah” und “Oh” und “Mhm vielleicht doch nicht” der Touristen.

Schlußendlich reichte unsere Ausdauer und unser Talent dann aber doch, und die Bestie Aquarell wurde bezwungen. Indem wir alle unsere Kräfte vereinten, einmal “Kunst! Kunst! Kunst!” riefen und viele, viele Tränen vergossen, hatte jeder am Ende doch ein, zwei Bilder die zufrieden stellten. Keiner musste seine Seele verkaufen. Keiner.

Bis auf Cara und Shirin.

Und Alina. Und Lou. Und Jill. Und Antonia. Und Sammy. Und Johanna und Annika. Und Noa. Und Sinje. Und Noëlle. Und Charles. Und Lina und Anneke und Merle. Und Josefine, die sogar zwei mal. Und Max. Und Lisa. Und Ariane und Marla und Nora und Hannah und Henrik und Bella.

Aber ansonsten wirklich niemand.